Aus der Geschichte des LSC Nordhalben


Vor dem 2. Weltkrieg Erste Anfänge des Flugsports in Nordhalben
Nach dem Krieg Flugverbot durch die Aliierten; bis zur Wiedervereinigung konnte somit in der Umgebung von Nordhalben kein manntragender Segelflugbetrieb durchgeführt werden
23. Juni 1951 Gründung des LSC Nordhalben; 1. Vorsitzender wird Karl Hundt
Herbst 1951 Beginn des Baus eines Schulgleiters vom Typ "SG38"
13. Januar 1953 Gründung der Jugendgruppe "Jungflieger"; Jugendleiter wird Eugen Wachter
Herbst 1953 Einrichten der alten Kindergartenbaracke als Werkstattraum
18. Juli 1954 Einweihung des Schulgleiters "SG38" anläßlich der 800-Jahrfeier des Marktes Nordhalben
21. November 1954 Aufnahme des Flugbetriebs auf dem Gelände der Luftsportvereinigung Kulmbach mit dem ersten Start des "SG38" am Wirsberger Hang
1956 Aufschwung im Bereich Modellflug: es werden 36 Flugmodelle gebaut
1958 Beginn des Baus eines neuen Leistungssegelflugzeuges vom Typ "Ka8"; Abhalten eines Flugtages auf dem Waldhügel bei Nordhalben zur Finanzierung des Baus der "Ka8", hierfür wurde eine einmalige Sondergenehmigung erteilt
9. September 1962 Fertigstellung der "Ka8" und erste Probeflüge
19. September 1962 Taufe der "Ka8" auf den Namen "Nordhalben". Mit diesem Flugzeug wurden in den kommenden Jahren zahlreiche Prüfungen, Leistungsflüge und Meisterschaften geflogen, sie ist bis heute im Einsatz, ein Zeichen für die solide Bauausführung
1963 Erwerb eines Grundstückes an der Titschendorfer Straße für eine neue Werkstatt
August 1965 Grundsteinlegung für die neue Werkstatt
20. Oktober 1965 Richtfest
10. September 1967 Einweihung der Werkstatt
September 1971 Abhalten eines Modellflugtags in Nordhalben unter Beteiligung der Kulmbacher Kollegen und eines BGS-Hubschraubers
August 1976 Letzter Start des SG 38 für den Fernsehfilm "Nur Fliegen ist schöner"
28. Juni 1975 Beschluss zum Kauf eines Kunststoffsegler vom Typ "Astir CS"
8. November 1975 Übernahme der "Astir CS" ab Werk in Mindelheim dank des unermüdlichen Einsatzes des damaligen 1. Vorsitzenden Ludwig Wachter; auch mit diesem Segelflugzeug wurden zahlreiche Leistungs- und Höhenflüge durchgeführt, stellvertretend erwähnt seien hier nur das 500-km Dreieck und der Höhenflug mit 3400m Startüberhöhung von Karl Roth im Jahr 1989
18.-21. Juni 1976 4-tägiges Fest an der St. Joseph-Siedlung zur Feier des 25-jährigen Vereinsbestehens mit Taufe des "Astir CS", Hubschraubervorführungen und einem Modellflugtag
1980 Erwerb eines defekten Doppelsitzersegelflugzeugs vom Typ "Ka 7"; Wiederinstandsetzung der Maschine unter Leitung des Werkstattleiters Josef Wunder in vielen hundert Baustunden
24. Juli 1983 Taufe der "Ka7"; Dieses Segelflugzeug dient bis heute zu Schulungs- und Passagierrundflügen, es ist damals das meistbenutzte Flugzeug selbst auf dem Kulmbacher Flugplatz
1985 Ludwig Simon wird Fluglehrer
1990 1. Platz der Jungflieger bei einem Bauplanwettbewerb mit dem selbstkonstruierten Motorsegler "Phönix"; Veröffentlichung des Plans in der Fachzeitschrift "modell"
1990 Beginn des Baus eines Ultraleichtflugzeuges vom Typ "Kiebitz"; es handelt sich dabei um einen zweisitzigen Doppeldecker, der wieder in vielen, vielen freiwilligen Arbeitsstunden der Vereinsmitglieder von Grund auf gebaut wird
August 1990 Nach Öffnung der innerdeutschen Grenze wird ein Verbandsflug mit den Kulmbacher Kameraden nach Gera unternommen
September 1990 Modellflugtag mit vielen Gastfliegern
August 1991 Feier des 40-jährige Bestehens des LSC mit einem zweiwöchigen Segelflugbetrieb in Titschendorf (Thüringen); erstmals nach dem Flugtag von 1959 starteten nach vielen Hürden und einem langen Genehmigungsverfahren Segelflugzeuge vom Gelände "Heinrichshöhe" zu Rundflügen über Nordhalben; anschließend 4-tägiger Festbetrieb im Festzelt neben dem Fluggelände
November 1991 Modellausstellung in der Turnhalle
August 1992 Erneute Genehmigung für einen dreiwöchigen Segelflugbetrieb in Titschendorf
1993 Sondergenehmigung zum Betreiben eines Segelfluggeländes in Titschendorf, die jährlich neu beantragt werden muß
April 1996 Tag der offenen Tür anläßlich der Fertigstellung des Ultraleichtflugzeuges "Kiebitz"
August 1996 Peter Roth schließt die Ausbildung zum Fluglehrer erfolgreich ab
Mai 1997 Das Segelfluggelände in Titschendorf wird endgültig zugelassen
16.-17. Mai 1998 Einweihung des Segelfluggeländes in Titschendorf
April 1999 Verkauf des Ultraleichtflugzeuges "Kiebitz"
26.-27. Mai 2001 Der LSCN feiert sein 50-jähriges Bestehen in der Nordhalbener Nordwaldhalle mit Ausstellung, Festkommers, Festzug, Gottesdienst, Festbetrieb und Hubschrauberrundflügen.
August 2002 Einweihung der Flugzeughalle auf dem Titschendorfer Flugplatz
Mai 2009 Fertigstellung einer Unterstell- und Wartungshalle auf dem Flugplatz Titschendorf (Bauzeit: 2 Jahre)
Juni 2011 Anschluss des Flugplatzes Titschendorf an das öffentliche Stromnetz