Allgemeine Modellflug-Informationen

Inhalte - Wann kann/soll man beginnen? - Welche Modelle kann man bauen? - Was lernt man alles?


Bereit zum F-Schlepp


Inhalte

Das Bauen und Fliegen von Modellflugzeugen ist ein überaus interssantes und vielfältiges Hobby. Der Modellflieger berührt in der Ausübung seines Sports viele Bereiche der Technik und erlernt zugleich naturwissenschaftliche Grundlagen und handwerkliche Fähigkeiten.

Daneben kommt dieser Sportart auch von der pädagogischen Seite besondere Bedeutung zu, denn der Flugmodellbau

  • bedeutet selbstgewählte Zielsetzung
  • bietet optimale Voraussetzungen für methodisches Lernen
  • schult das Auge, fördert folgerichtiges Denken, überlegtes Handeln und praktisches Wissen
  • zwingt zur Selbstdisziplin am eigenen, geordneten Arbeitsplatz
  • ermöglicht in jeder Bauphase Erfolgserlebnisse
  • fördert Ausdauer, Gedult und Genauigkeit
  • stärkt das Selbstvertrauen durch die vorzeigbare eigene Leistung
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Wann kann/soll man beginnen?

Grundsätzlich gilt: Jederzeit!

Angefangen bei einfachsten Wurfleitern und Freiflugmodellen aus nur wenigen Bauteilen bis hin zu komplizierten Bausätzen mit mehreren hunderten von Einzelteilen und vielen Fernsteuerfunktionen deckt der Modellbau ein breites Spektrum ab. Jeder findet entsprechend seinen handwerklichen und fliegerischen Fähigkeiten die passende Modellkategorie.

Da jedoch zum Bau selbst der einfachsten Modellen gewisse handwerkliche Grundfähigkeiten und Konzentration vorhanden sein sollten, erachten wir ein Mindestalter von 10 Jahren als sinnvoll.

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Welche Modelle kann man bauen?

Unsere jüngsten Modellflieger werden zunächst im Bau von Wurfgleitern und Freiflugmodellen betreut, die dann selbst in Nachwuchswettbewerben (z.B. "Der kleine UHU") eingesetzt werden können. Parallel zum Bau von Flugmodellen werden auch an anderen Objekten handwerkliche Tätigkeiten (z.B. das Laubsägen) vermittelt.

Mit fortgeschrittener Erfahrung wird dann üblicherweise zum Bau von zweiachs-ferngesteuerten Segelflugmodellen (Höhenruder, Seitenruder) übergegangen. Die Steuerung dieser Modelle wird mittels der vereinseigenen Lehrer-Schüler-Fernsteueranlage geübt (die Anschaffung einer eigenen Funkfernsteuerung ist also nicht nötig). Ab diesem Zeitpunkt etwa werden in Theoriekursen auch die Grundsätze der Aerodynamik un der Steuerung von Flugmodellen beigebracht.

Nach erfolgreichem Bau und Fluge von zweiachsgesteuerten Segelflugmodellen kann dann nach und nach und je nach Neigung zu den anderen Modellflugkategorien (dreiachsgesteuerte Segelflugmodelle, Motorflug, Elektroflug oder sogar Hubschrauber) übergegangen werden.

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Was lernt man alles?

Theoretisches

Praktisches
  • Handhabung von verschiedenen Werkzeugen
  • Bauen von Modellflugzeugen
  • Steuern von Modellflugzeugen
  • Bedienung und Pflege von Fernsteueranlagen
Kameradschaftssinn

Neben dem gemeinsamen Lösen von bautechnischen Problemen und dem Modellfliegen in der Gruppe mit gegenseitiger Hilfestellung (Hochstart, F-Schlepp, Lehrer-Schüler-Betrieb) gehört auch das Instandhalten von Material, Werkstatt und Modellfluggelände zu den Gemeinschaftsaufgaben, denn wie beim Segelfliegen, so ist auch das Modellfliegen ein Teamsport. Gemeinsame Zeltlager und Grillabende verstärken dabei die Zusammengehörigkeit.

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Weitere Informationen finden sich in der Seite: "Modellflug im LSC Nordhalben".